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Feb 04

Vitamine und Mineralstoffe gegen Haarausfall

Haarausfall tritt nicht nur im fortgeschrittenen Alter oder in den Wechseljahren auf. Auch junge Menschen sehen sich oft mit einem verstärkten Ausfall des Kopfhaares konfrontiert. Wenn täglich mehr als 100 Haare ausgehen, dann wird der Verlust als Haarausfall bezeichnet.

Ursachen von Haarausfall

Haarausfall tritt nicht sofort auf. Auf jeden Fall liegen bis zu zwei Monate zwischen dem auslösenden Ereignis und dem eigentlichen Haarausfall. Haare stellen erst ihr Wachstum ein und wechseln danach in eine Ruhepause bevor sie letztendlich ausfallen. Dann aber fallen auf einmal viele Haare gemeinsam aus. Eine häufige Ursache für Haarausfall bei Männern und Frauen ist das Fehlen des Geschlechtshormons DHT (Dihydrotesteron). Die Veranlagung dazu ist erblich und stellt keine Störung des Hormonhaushaltes dar. Den kreisrunden Haarausfall leiten Experten auf eine Fehlreaktion des Immunsystems zurück. Neben den Nebenwirkungen der Chemotherapie, einer Fehlfunktion der Schilddrüse und einer Schwangerschaft können auch Eisenmangel und fehlende Nährstoffe Haarausfall begünstigen. Negativ wirken sich zu heißes Föhnen, häufige Dauerwellen und straffe Haarfrisuren aus. Auch eine falsche Pflege kann Haarausfall verstärken.

Den Haarausfall mit Nahrungsergänzungsmitteln eindämmen

Besonders bei Haarausfall durch das fehlende DHT, genannt androgener Haarausfall, können Nahrungsergänzungsmittel helfen. Sie haben gegenüber dem Einsatz von Hormonen keine Nebenwirkungen. Sinnvoll werden seit vielen Jahren Pantothensäure (Vitamin B5), L-Cystein und Hirsesamenextrakt eingesetzt. Mit der Priorin Studie wurde die Wirkung einer Kombination dieser drei Inhaltsstoffe auf das Haarwachstum untersucht (Quelle: vitamine-ratgeber.com). Mit positivem Ergebnis – Zitat: “Frauen, die ihren Haarausfall mit Priorin behandelten, konnten bereits nach 3 Monaten gegenüber dem Placebo Präparat eine signifikante Steigerung der Anzahl der Haare, die sich im Wachstum befinden, feststellen.

Pantothensäure kurbelt den Stoffwechsel an. Die Zellteilung wird beschleunigt. Hirsesamenextrakt enthält Kieselsäure und Silizium. Kieselsäure findet sich auch im Haarkreatin. Beide Stoffe begünstigen den Haaraufbau. In Hirsesamenextrakt steckt das Terpenoid Miliacin. Der Inhaltsstoff wirkt regulierend auf den Stoffwechsel und bekämpft Entzündungen. Neues Haarwachstum aufgrund von Miliacin wurde bereits in Studien nachgewiesen. Bei Frauen wirkt das Mittel eher als bei Männern. Auch L-Cystein ist für das Haarwachstum besonders wichtig. Die Aminosäure kann im Zusammenhang mit den anderen Inhaltsstoffen das Haarwachstum anregen.

Was kann man noch gegen Haarausfall tun?

Besteht ein Mangel von Eisen, Zink, Selen, Kupfer und Vitamin H (Biotin), dann kann die Einnahme von Vitaminprodukten und Spurenelementen mit Nahrungsergänzungsmitteln positiv wirken. Die Ursache für Haarausfall sollte zuvor von einem Arzt abgeklärt und organische Ursachen ausgeschlossen werden. Ein Bluttest und eine Haaranalyse bringen Klarheit. Ein Behandlungserfolg durch Nahrungsergänzungsmittel zeigt sich frühestens nach drei Monaten. Der Zusatzstoff muss darum mindestens vier Monate lang eingenommen werden.

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