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Jun 07

Körpermassage

Die Massage ist eine der ältesten und am häufigsten angewandte Heiltechnik. In der chinesischen Medizin wurden diverse Heil- und Knetgriffe schon 2500 v. Chr. erwähnt, überwiegend in Zusammenhang mit Kräuteressenzen und ätherischen Ölen. Eine Körpermassage aber wirkt sich nicht nur auf das körperliche Wohlbefinden aus. Von der behandelten Stelle aus wird jede Ecke des Organismus positiv beeinflusst, selbst die Psyche wird davon berührt.

Viel mehr als eine Modeerscheinung

Es gibt die unterschiedlichsten Arten der Körpermassage. Sie reichen von erotischem Kontakt bis hin zu spezifischen Lymphdrainagen, von Ganzkörpermassagen bis zu punktgenauen Therapien. Einige sind umstritten, andere haben eine bewiesene Heilwirkung. Völlig unumstritten ist der wohltuende Effekt einer professionell ausgeführten Körpermassage. Vordergründig dient sie der Entspannung, die Durchblutung wird gesteigert und vorhandene Schmerzen gelindert. Die Verspannungen eines schmerzenden Nackenmuskels können allein durch massierende Hände und zusätzlicher Wärme aufgelöst werden. Nach einem sportlichen Wettkampf können stark beanspruchte Muskeln und Gelenke Linderung durch eine Massage erfahren. Stressabbau und psychische Entspannung sind die hauptsächlichen Ziele einer Körpermassage, aber auch das vegetative Nervensystem kann durch professionelle Massagetechniken positiv angeregt werden.

Unterschiedliche Griffe der Massagetechnik

In der klassischen Form der Körpermassage kennt man fünf Handgriffe, welche in den unterschiedlichen Phasen angewendet werden. Um die Massage leicht zu beginnen, ist das Streicheln angesagt. Ist der Körperteil erst einmal aufgewärmt, dann kommt das Kneten hinzu. Bei einem gut durchbluteten Körperteil ist die nächste Steigerung das Reiben. Die professionellen Masseure kennen dann noch Klopfen und Vibrationen. Wer sich nur privat damit beschäftigt, sollte die beiden letzten Formen jedoch unterlassen. Sie wirken in den tieferen Schichten von Muskeln und Gelenken und es benötigt dazu eine umfassende Ausbildung. Unkundige Hände können hier Schaden anrichten. Beim Streicheln, Reiben und Kneten kann jedoch nichts falsch gemacht werden. Und bei jeder professionell angewandten Körpermassage finden alle fünf Handgriffe Verwendung.

Immer und überall anwendbar?

Wie bei jeder Anwendung im körperlichen Bereich gibt es auch bei einer Massage Kontraindikationen, also Situationen, in denen eine Massage eher schadet als gut tut. Sofern sich eine Entzündung im Körper befindet, sollte nicht massiert werden. Zu den Entzündungen gehören die Grippe, alle fieberhaften Erkrankungen, Gefäßerkrankungen oder auch eine Sepsis. Zwar ist eine Massage wohltuend, sie ist aber auch Schwerstarbeit für den Organismus und wenn eine Krankheit vorliegt, dann hat der Körper damit schon genug zu tun. Er sollte dann durch eine anstrengende Massage nicht noch weiter belastet werden. Auch bei Hautkrankheiten sollte darauf verzichtet werden, denn diese können sich durch die Körpermassage weiter ausbreiten oder im schlimmsten Fall den Masseur anstecken.

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