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Okt 28

Kirschsaft vs Orangensaft

Fruchtsaft ist schmackhaft und gesund und enthält neben viel Vitamin C einer Menge bekömmlicher Inhaltsstoffe. Dabei ist selbst hergestellter Saft dem industriell gefertigtem Saft weit überlegen.

Was ist drin im Saft?

Fruchtsaft besteht zu 100 Prozent aus Früchten. Ein Direktsaft aus Orangensaftkonzentrat schmeckt fruchtiger als ein purer Fruchtsaft. Fruchtnektar enthält einen Fruchtanteil zwischen 25 und 50 Prozent, außerdem Wasser und Zucker. Ein Fruchtsaftgetränk besteht zu 30 Prozent aus Früchten und wird mit Zucker, Wasser und Säure vermischt. Da alle Fruchtsäfte natürlichen oder künstlichen Zucker enthalten gelten sie als Kalorienbomben. Ein halber Liter Saft enthält rund 150 kcal. Saftschorlen enthalten weniger Kalorien. Bei selbst hergestelltem Saft lässt sich der Zuckergehalt besser kontrollieren.

Kirschsaft oder Organgensaft?

Kirschen enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Sie werden gegen Erkrankungen von Herz- und Kreislauf empfohlen. Kirschsaft enthält Kalium, Eisen und Phosphor, die Vitamine C, B1, B2 und B6, Betacarotin und Folsäure. Die Antioxidantien in Kirschsaft können Muskelkater lindern. Dafür muss der Saft schon einige Tage vor der sportlichen Belastung regelmäßig konsumiert werden. Kirschsaft wird aus Sauerkirschen gewonnen. Orangensaft dagegen enthält das meiste Vitamin C. Dieses Vitamin stärkt das Immunsystem, schützt vor Herz- und Gefäßerkrankungen und hat eine antioxidative Wirkung. Schon ein Glas Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat deckt den Bedarf an Vitamin C zu 60 Prozent. Da der Körper Vitamin C nicht speichern kann, sollte jeden Tag ein Glas Orangensaft auf dem Speisplan stehen. Wer abnehmen will, trinkt seinen Orangensaft nicht direkt zu einer Mahlzeit. Bis zu 1,5 Stunden nach dem Verzehr bremst Orangensaft den Abbau von Fettpölsterchen.

Kirschsaft herstellen

Industriell hergestellte Säfte werden aus Fruchtkonzentrat hergestellt. Zusätzlich werden Aromen, Trübungsmittel, Zucker, Ascorbinsäure und künstliche Vitamine zugesetzt. Wer einen möglichst naturbelassenen Fruchtsaft möchte, der sollte Saft aus kleinen regionalen Keltereien bevorzugen. Kirschsaft herstellen ist nicht schwer. Mit einer Saftpresse lässt sich der leckere Saft aus den Früchten locken. Die Früchte werden dabei geschleudert oder gepresst und anschließend gegen ein Sieb gedrückt. Beim Dampfentsaften wird der Saft durch die Einwirkung von Dampf gewonnen. In speziellen Entsaftern wird das Obst in einem Sieb über Wasserdampf erhitzt. Der austretende Fruchtsaft wird aufgefangen und über ein Abfüllröhrchen entnommen. Soll der Saft nicht sofort verbraucht werden, dann muss der in Flaschen abgefüllte Saft durch Hitze pasteurisiert werden. Damit werden enthaltene Keime, zum Beispiel von Schimmel, Bakterien und Hefen, vernichtet. Beide Methoden eignen sich natürlich sowohl zur Herstellung von Orangensaft, als auch von Kirschsaft.

Säfte durch Konzentrat selbst gemacht

Wer weder über eine Saftpresse noch über einen Dampfentsafter verfügt, der kann Kirschsaft oder Orangensaft aus Konzentrat herstellen. Zur Herstellung des Konzentrates werden die Früchte gepresst und dem entstanden Saft das Wasser entzogen. Um zu Hause einen leckeren Saft zu erhalten muss das Orangensaftkonzentrat wieder mit Wasser verdünnt werden. Aus einer Packung Fruchtsaftkonzentrat  lässt sich etwa die 5-fache Menge an Kirschsaft herstellen. Das Konzentrat aus dem Handel ist praktisch in Tetrapacks verpackt. Die Schlepperei von Getränkekisten entfällt. Zudem wird das Abfallvolumen verringert. Kirschsaft-, sowie auch Orangensaftkonzentrat können selbstverständlich auch einfach online bestellt werden:

Fazit

Fruchtsäfte wie Orangensaft oder Kirschsaft enthalten Vitamine und Mineralstoffe. Sie kurbeln die Verdauung an und schützen vor vielen Erkrankungen. Selbst hergestellter Fruchtsaft ist Saft aus dem Supermarkt in vielen Punkten überlegen. Fruchtsaft kann einfach aus Orangensaftkonzentrat, oder über die Verwendung von Saftpressen oder Dampfentsaftern hergestellt werden.

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