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Dez 18

Inkontinenz nach Prostataresektion?

Mit einer Prostataoperation werden rund 20 % aller europäischen Männer irgendwann in ihrem Leben einmal konfrontiert. Zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung, der benigne Prostatahyperplasie (BPH), ist die TUR-P (transurethrale Prostata-Resektion) die in Deutschland verbreitetste Methode. Diese Operation ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen hierzulande und kann trotzdem frühe und späte unerwünschte Folgen haben. Schließlich unterstützt die Prostata die Kontinenzfunktion und ist die Verbindung zwischen Harntrakt und Samenleiter. Inkontinenz ist eine seltene Nachwirkung der Prostataresektion, die nicht zwangsläufig auftreten muss.

Wann und wie findet eine Prostataresektion statt?

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen gutartigen und bösartigen Vergrößerungen der Prostata. Die Wahl der Operationsmethode richtet sich nach der Grunddiagnose. Gutartige Prostatavergrößerungen, sogenannte Prostataadenome, lassen sich medikamentös oder durch operative Eingriffe behandeln. Kommen Fachärzte zu dem Schluss, dass sich das Problem nicht mehr durch Medikamente beheben lässt, wird eine Prostataresektion nötig. Resektion bedeutet zunächst Entfernung, jedoch wird in der Regel nicht die gesamte Prostata entfernt, vor allem nicht bei gutartigen Veränderungen. Von einer bösartigen Prostatavergrößerung, einem Prostatakarzinom, sind nur 6-9 % aller europäischen Männer im Laufe des Lebens einmal betroffen. Es gibt verschiedene Arten der Prostataresektion: Zum Teil wird lediglich das Adenom, also die Vergrößerung, entfernt und das neurovaskuläre Bündel bleibt außen vor. Letzteres beinhaltet wichtige Nervenfasern und ist daher für die Erektion und die Kontinenz von großer Bedeutung.

Die möglichen Folgen der Resektion

Bei bösartigen Prostatavergrößerungen wird häufig eine radikalere Resektion durchgeführt, bei der auch das neurovaskuläre Bündel beschädigt oder sogar mitentfernt wird. Das hat Auswirkungen auf die männliche Fruchtbarkeit und in manchen Fällen auch auf die Kontinenz. Bei den gutartigen Vergrößerungen ist das Risiko, nach der Operation inkontinent zu werden, geringer als bei den bösartigen. Menschen, die sich einer Prostataresektion wegen einer gutartigen Vergrößerung unterziehen, sind mehreren wissenschaftlichen Studien zufolge im Anschluss sogar weniger inkontinent als die Durchschnittbevölkerung. Dabei ist zu beachten, dass unter der interessierenden Zielgruppe – Männer zwischen 50 und 70 Jahren – in Europa eine Inkontinenzrate von 5-15 % besteht. In vielen Fällen bringt gerade die unangenehme Dranginkontinenz die Patienten dazu, sich auf die Operation einzulassen. Diese ist bei vielen Männern nach der Resektion verschwunden. Allerdings kommt eine Harninkontinenz durch Verletzung des Schließmuskels oder narbige Verengungen der Harnröhre in seltenen Fällen als Spätkomplikation der Prostataresektion vor. Die Beeinträchtigung hält allerdings meist nur wenige Monate an und verschwindet danach von selbst, erklärt ein Artikel in der Ärztezeitung. Aus diesem Grund wird bei Inkontinenz in Folge einer Prostataresektion zunächst von einer invasiven Behandlung abgeraten. Stattdessen ist es ratsam, sich im ersten Jahr nach der OP mit Inkontinenzschutz Produkten zu behelfen. Die Libido übrigens bleibt von der Resektion unbeeinflusst, jedoch geht bei der Hälfte aller Fälle von radikaler Resektion die Ejakulation verloren.

Anzeichen für Probleme mit der Prostata

Circa 60 Prozent aller Männer über 50 Jahre erleben eine gutartige Prostatavergrößerung und müssen darauf reagieren. Im Anfangsstadium treten folgende Symptome auf:

  • vermehrtes nächtliches Wasserlassen
  • häufigerer Harndrang
  • Strahlabschwächung und
  • Strahlverzögerung

Dr Hittich (Gesundheits-Experte mit Onlineshop für Nahrungsergänzungsmittel) empfiehlt gegen Beschwerden bei einer Prostatavergrößerung im Anfangsstadium ein Kombinationspräparat aus Pinien-Phytosterol-Phospholipid-Komplex, Lycopin, multiphasischer (MPU)-Pollenextrakt, Flachs-Lignane, Luteolin und Flavonoid Myricetin. Das Pinien-Phytosterol-Phospholipid-Komplex enthält vor allem Beta-Sitosterol, welches die Symptome einer benigne Prostatahyperplasie (Probleme beim Wasserlassen) lindern soll. Darüber hinaus enthält das Prostata-Kraft Intenz von Dr Hittich noch einige weitere rein pflanzliche Inhaltsstoffe. Hier gibt es mehr Informationen zum Thema Prostatavergrößerung. Bei einem Prostatakarzinom gibt es, im Gegensatz zur gutartigen Vergrößerung selten frühe Warnzeichen, da das Karzinom meist in der peripheren Zone der Prostata entsteht, wo es nicht schmerzhaft ist und die Harnröhre nicht verengt. Die Teilnahme an den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen ist daher unerlässlich für die sichere Erkennung und Behandlung bösartiger Prostatavergrößerungen.

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