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Apr 09

Inkontinenz bei Frauen

Die Inkontinenz bei Frauen resultiert häufig aus einer Schwäche des Beckenbodens. Sehr oft tritt das nach einer Geburt ein, aber auch nach Unterleibsoperationen kann es auftreten. Vorbeugend kann ein Training des Beckenbodens vorgenommen worden. Eine bekannte Übung ist als Kegelübung bekannt geworden.

Stressinkontinenz kommt bei Frauen sehr häufig vor

Es gibt zwei Arten der Inkontinenz, nämlich Dranginkontinenz, die eine Überreaktion der Harnblase ist und Stressinkontinenz bzw. Belastungsinkontinenz. Die erste Form kommt bei Frauen und Männer ungefähr gleich oft vor, die Stressinkontinenz hingegen ist ein Phänomen, das in erster Linie Frauen betrifft. Während es für die Dranginkontinenz in der Apotheke Produkte zu kaufen gibt, hilft bei der Stressinkontinenz in erster Linie Beckenbodengymnastik. Bei besonders schlimmen Fällen müssen Binden oder gar Windeln getragen werden. Stressinkontinenz bedeutet, dass beim Laufen, Gehen, Stehen, manchmal sogar beim Liegen Harn abgesondert wird. Schuld daran ist der Beckenboden, der durch Geburt oder einfach alterungsbedingt seine Spannkraft verloren hat und nicht mehr fähig ist, das Wasser zu halten.

Hilfe bei Inkontinenz

Eine Möglichkeit, der Stressinkontinenz vorzubeugen, stellt Beckenbodengymnastik dar. Eine gute Trainingsmöglichkeit ist die sogenannte Kegelübung (benannt nach Herrn Kegel). Der Beckenbodenmuskel ist der Muskel der beim Urinieren benötigt wird. Er ist dafür zuständig, den Urinstrahl zu stoppen. Wer das schon jemals versucht hat, der weiß, dass das ziemlich anstrengend ist. Die erste Übung sollte auf der Toilette stattfinden. Die Frau muss einfach versuchen, den Urinstrahl willkürlich zu stoppen. Danach weiß sie, welcher Muskel gemeint ist und kann das auch einmal außerhalb der Toilette probieren. Einfach im Tagesablauf kann diese Übung dann gemacht werden, ohne dass es der Umgebung weiter auffällt.

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