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Jul 20

Drogerieartikel online kaufen?

Wie in mittlerweile nahezu allen Bereichen, so lassen sich auch Inkontinenzprodukte, Hygieneartikel und sonstiger Drogeriebedarf online bestellen. Ein Vorteil dieser Einkaufsart ist die Ruhe bei der Auswahl. Zu Hause am PC steht man niemandem im Weg und so kann die Überlegung für oder gegen ein Produkt ruhig etwas länger dauern. Wer dazu noch ein wenig Schamgefühle hat, profitiert auch von der unauffälligen Zusendung im Paket bzw. durch einen Kurier. Ob Nierentee oder Vlieswindel: Der Inhalt des online bestellten Päckchens ist nicht sichtbar – ganz im Gegensatz zum Inhalt des Einkaufswagens im Ladengeschäft.

Bestellung im Online-Supermarkt

Wer sich für die Lieferung durch einen Vollausstatter wie Edeka entscheidet, kann zu den Drogerieartikeln noch schwere Getränkeflaschen oder Tierfutterdosen bestellen und sich einen Großeinkauf ersparen. Zum Teil bieten die etablierten Märkte auch Medizintechnik und praktische Haushaltswaren im Netz an. Diese können günstiger sein als im stationären Handel, müssen es aber nicht. Hier lohnt sich der Vergleich von Regal zu Onlineshop. Mitunter entstehen monetäre Vorteile auch nur durch Abnahme von Sets oder Großpackungen. Das kann sich lohnen, wenn man ein bestimmtes Produkt einer Marke favorisiert oder Verwandte bzw. Freundinnen hat, die das Gleiche nutzen möchten.

Versandapotheken und Windelshops

Bei allen Bestellungen, ob per Bestellzettel, Telefon oder Onlineformular, geht man immer ein gewisses Risiko ein, dass es zu Problemen bei der Lieferung kommt. Erzählungen über fehlgeleitete Pakete, defekte Waren oder schlechten Kundenservice kommen in jedem Bekanntenkreis vor. Allerdings liegt es in der menschlichen Natur, schlechte Erlebnisse häufiger weiter zu erzählen als gute (mehr dazu hier). Die meisten Onlinebestellungen verlaufen völlig fehlerfrei, zumal Windeln, Einlagen und Ähnliches unzerbrechlich sind und keine Kühlkette verlangen und somit also leicht zu versenden sind. Versandapotheken bieten ihre Produkte zumeist günstiger an als Ladenapotheken. Die Ersparnis entsteht aber wegen der Versandkosten erst ab einem bestimmten Warenwert.

Drogerien und Sanitätshäuser im Netz

Der klassische Ort, gerade für ältere Menschen, um Inkontinenzprodukte zu kaufen, ist das Sanitätshaus. Dort werden zahlreiche Alltags- und Pflegehilfen sowie die passende Beratung angeboten. Auch diese Geschäfte haben mittlerweile häufig Onlinefilialen, die sich besonders für Menschen anbieten, die abseits eines Ladengeschäfts wohnen. Die Beratung kann dann per Mail oder Telefon erfolgen. Wer allerdings wenig Bedarf an therapeutischen oder Pflege-Hilfsmitteln hat, wird vielleicht das Sortiment einer Drogerie ansprechender finden. Hier gibt es zwar eine geringere Auswahl spezieller Inkontinenzprodukte, dafür können Fotoarbeiten, Babyartikel oder Zahnpflegeprodukte mitgekauft werden.

Bestellung direkt beim Hersteller?

Gerade, wenn mehrere Haushaltsmitglieder über eine absehbar längere Zeit Inkontinenzprodukte nutzen werden, liegt die Idee nahe, diese direkt beim Hersteller zu beziehen. Leider ist die Abgabe an Privatkunden für die herstellenden Firmen logistisch nicht profitabel, abgesehen von teilweise bestehenden Fabrikverkäufen. Vielmehr werden Außendienstmitarbeiter eingesetzt, die die Produkte an den medizinischen Fachhandel verteilen und vertreiben. Damit die Enttäuschung bei internetaffinen Kaufwilligen nicht ganz so groß ist, bieten viele Hersteller von Inkontinenz– und Drogerieartikel auf ihren Seiten eine Anbietersuche an, welche dabei helfen soll, den passenden Einzel- oder Versandhändler zu finden.

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