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Aug 28

Die chronische Blasenentzündung

Die Entzündung der Harnblase ist zwar eine harmlose, allerdings eine weitverbreitete Erkrankung in Deutschland. So wird jährlich jeder zehnte Bundesbürger mit einer Blasenentzündung (Zystitis) diagnostiziert. In fünf Prozent der Fälle handelt es sich sogar um eine chronische Erkrankung. Die Beschwerden können dann unter Umständen nicht vollständig gelindert werden. Betroffene müssen im Anschluss lernen, mit der Krankheit zu leben. Unser Lesetipp für vertiefende Informationen: auf http://www.portal-gesundheit.com/ werden Patienten über die Ursachen, die Symptome und die Folgen der Blasenentzündung, sowie vielen weiteren Krankheiten, informiert. Für den Notfall bietet das Gesundheitsportal zudem die Möglichkeit, zuständige Dienste direkt zu kontaktieren.

Die Ursachen der Blasenentzündung

Bei einer Blasenentzündung handelt es sich um einen Harnwegsinfekt, der durch eindringende Darmbakterien ausgelöst wird. Diese gelangen durch die Harnröhre in den Körper, um sich dort zu vermehren. Eine Entzündung der Blasenschleimhaut ist schließlich in vier von fünf Fällen die Ursache des Infektes. Zur Risikogruppe gehören vor allem Frauen, da deren Harnröhre kürzer ist und Bakterien somit schneller in die Blase gelangen können. Unter einer Blasenentzündung kann prinzipiell allerdings jeder Mensch erkranken. Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung wird dabei durch eine Unterkühlung, eine Stoffwechselerkrankung oder durch Geschlechtsverkehr erhöht.

Symptome einer Blasenentzündung

Zu den typischen Symptomen einer Blasenentzündung gehören schmerzhafte Krämpfe im Unterbauch, die mehrmals in der Stunde auftreten können. Patienten empfinden zudem einen häufigen Harndrang, wobei sie nur geringe Mengen an Urin ausscheiden können. Im Gegensatz zur Urininkontinenz, sind Betroffene einer Blasenentzündung zwar in der Lage, den Harn zurückzuhalten, die Häufigkeit der Toilettengänge macht die Erkrankung jedoch zu einer quälenden Angelegenheit. Begleitet werden die Toilettengänge außerdem durch ein schmerzhaftes Brennen beim Wasserlassen. In seltenen Fällen kann sich der Urin auch trüb verfärben und einen stinkenden Geruch annehmen. Im fortgeschrittenen Stadium finden Patienten sogar Blut im Urin vor. Als chronisch gilt die Erkrankung dann, wenn der Infekt innerhalb von nur einem Jahr mindestens zwei Mal auftritt. Hier werden Infektionen entweder nicht vollständig geheilt oder durch wiederkehrende Harnwegsinfekte begleitet. Die Behandlung unterscheidet sich von der einmaligen Zystitis allerdings kaum.

Hausmittel gegen Blasenentzündung

Eine Entzündung der Harnblase kann bereits mit häuslichen Mitteln gelindert werden. Dazu gehören insbesondere Kräuter mit antibakteriellen oder harntreibenden Wirkstoffen. So haben sich beispielsweise Bärentraubenblätter als wirksames Mittel bewährt, da sie Bakterien in den Bereichen der Blase und der Harnwege bekämpfen. Zudem fördern sie die körpereigene Regeneration und das Immunsystem. Als effektives Hausmittel eignen sich auch Wacholderkräuter. Diese nehmen eine nierenreizende und stark harntreibende Eigenschaft an, wodurch es bei einer bestehenden Infektion zur Ausspülung der Bakterien angewendet werden kann. Dazu sollte reichlich Wasser getrunken werden, um die Körperabwehr der Harnblase zu unterstützen.

Medikamente gegen Blasenentzündung

Vor allem bei der chronischen Entzündung der Harnblase empfiehlt es sich, ärztlichen Rat einzuholen. Diesem ist es möglich, abhängig von der Schwere der Erkrankung eine passende Therapie zu verordnen. So kann es unter Umständen sogar notwendig sein, Antibiotika zur Bekämpfung der Bakterien zu nehmen. Gegen die Schmerzen werden durch den Arzt meistens auch schmerzstillende und krampflösende Medikamente verschrieben. Um das Bakterienwachstum zu stoppen, muss im fortgeschrittenen Stadium zudem die Aminosäure L-Methionin eingenommen werden. Diese wirkt im Übrigen auch zur langfristigen Vorbeugung einer chronischen Blasenentzündung.

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