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Jan 02

Beweglich bleiben im Alter

Wohl jeder Mensch möchte in allen Altersstufen möglichst unabhängig und mobil bleiben. Damit die Chancen auf eine Erfüllung dieses Wunsches steigen, kann aktiv mitgeholfen werden. Was Gedächtnistraining und Sozialkontakte für das Gehirn sind, sind Sport und Alltagsbewegung für den Körper. Nicht nur in großen Städten gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten.

Alter heißt nicht automatisch Pflegebedürftigkeit

Dank moderner Hygiene und leichterem Lebensalltag werden die Menschen in Deutschland immer älter. Damit wird die Zeitspanne größer, in denen eine Person professioneller Pflege bedarf. Nicht selten führen spontane Ereignisse dazu, dass sich das Leben plötzlich ändert. Ein Unfall oder eine rasche Verschlimmerung einer chronischen Krankheit bringen einen dann zur Beantragung einer Pflegestufe. Damit man nicht von den neuen Umständen überfordert ist, macht es Sinn, sich generell präventiv über verschiedene Betreuungsformen zu informieren. Eine gute Zusammenfassung bietet die Seite pflegebetreuung24.com. Hat man sich einige Basisinformationen zurechtgelegt und bewahrt am besten noch eine aktuelle Patientenverfügung daneben auf, steht dem Genießen der kommenden, sportlichen Momente nichts mehr im Wege.

Viele Gründe für mehr Bewegung

Konnte man es sich als junger Mensch vielleicht noch leisten, körperlich eher inaktiv zu sein, so ist die Motivation nach dem fünfzigsten Geburtstag eine andere. Es geht weniger ums gute Aussehen oder den Spaß an actionreichen Momenten als vielmehr um das Fithalten des eigenen Körpers. Das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur brauchen sportliche Momente, um ihre Leistung aufrechtzuerhalten. Außerdem fördert Bewegung das psychische Wohlbefinden, indem es zum Beispiel Depressionen vorbeugt. Wer Ausdauersport oder Gymnastik an der frischen Luft praktiziert, nimmt nebenbei noch Vitamin D aus dem Tageslicht auf und profitiert so von den Heilkräften der Natur. Im Kurs oder mit Freunden zusammen Sport machen ist wiederum gut, um Sozialkontakte zu halten und das Gehirn durch Abwechslung auf Trab zu halten.

Mehr Alltagsbewegung in der zweiten Lebenshälfte

Das Leben in einem Wohlstandsland kann dazu verleiten, bequem zu werden, doch es kann ebenso gut auch dabei helfen, aktiv zu bleiben: Für verschiedene chronische oder akute Beschwerden gibt es praktische Produkte aus dem Sanitätshaus oder Onlinehandel. Unter diesem Gesichtspunkt gilt für das höhere Alter nahezu das Gleiche wie für die vorherigen Jahre:

  • Der Aufzug braucht nur mit schweren Lasten oder mit dem Rollstuhl benutzt werden.
  • Das Auto muss nur für spezielle Strecken oder bei schwierigen Transporten gestartet werden.
  • Kollegen und Freundinnen freuen sich, wenn man sie besucht statt nur zu telefonieren.
  • Das Fitnessstudiopersonal kann für fast jeden einen individuellen Trainingsplan entwerfen.
  • Fahrrad und Schwimmbad bieten gelenkschonendes Ausdauertraining.

Umsichtig bewegen, länger gesund bleiben

Natürlich sollten ältere Menschen durchdachter mit dem Training beginnen. Es sind unter anderem längere Erholungszeiten zwischen Tagen mit intensiveren Sporteinheiten zu erwarten (mehr dazu). Die Empfehlung der meisten Sportmediziner, nach der eine moderate Belastung, bei der man leicht ins Schwitzen kommt, optimal ist, gilt für jedes Alter. Wer längere Zeit wenig aktiv war, sollte zunächst einen Gesundheitscheck beim Arzt durchführen lassen. Dieser kann auch Tipps dazu geben, welche Sportart am besten geeignet ist, falls körperliche Beschwerden oder Einschränkungen bestehen. Im Anschluss kann man vorsichtig mit leichtem Training beginnen und sich mit den Monaten steigern. Egal, für welchen Kurs oder welche Individualsportart man sich entscheidet – Die Gelenke dürfen nicht übermäßig belastet werden und Dehnübungen können die Verletzungsgefahr verringern. Gerade zu Beginn sind daher die Hinweise und Haltungskorrekturen eines professionelles Trainers bzw. der Kursleiterin nützlich.

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